NO BNQ BEZIRKSVERSAMMLUNG

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Es gibt Besonderes für Kinder:  Hüpfburg „Investorenträume platzen“ + Märchenerzählerin Antje + „Kasperle & Der Miethai“ + Kinderband & Kinderzirkus + Kinder-umsonst-Bar + Schatzsuche + noch mehr

Es gibt für Alle: Barbecue statt BNQ [bitte Grills und Gut mitbringen] + Ausstellung 50 Jahre Widerstand + Kuchen + Die Grauen Panther: “Wachsende Ausstellung” + LOMU Gentropoly + das Schlachtengemälde + Bier + Rundgänge + Modell Planung selber machen! + es regnet kaviar merchandising dpt. + Infos + Überraschungen +

Es spielen: Magier Manuel Muerte + Neighborettes + Die Goldenen Zitronen + Kosmo Koslowski + They want a Flughafen + 56 Boys + Motorfader + Gladbeck City Bombing + Johnny Blackheart & the Eliminators + St. Pauli Perlen

Es machen mit: Ahoi + Bauwagen + Boxprinz + Butt + Cafe Libertad + Centro sociale + COS Naturkost + Es regnet Kaviar + FC St. Pauli Fanladen + GWA St. Pauli + Haardock + Hafenvokü + Harry’s  Hafenbasar + Hedonistische Internationale + Kogge + Kombüse + Komet + LOMU + Molotow + Nachbarinnen + Nachbarn + No BNQ + Onkel Otto + Park Fiction + Plan B + Golden Pudel Klub + Schwule Baustelle + Steirer Stüberl + Störte + TopKauf + Touch + Übel & Gefährlich + USP + Washingtonbar +

die PRESSEERKLÄRUNG dazu:
No BNQ! – Bezirksversammlung am 5. September 14 Uhr
Hafenstraße und Bernhard Nocht Straße laden zum Straßenfest gegen Gentrifizierung, Mieterhöhung und Investorenarchitektur
Guten Tag,

am 5. September nimmt sich St. Pauli das Recht auf Stadt. Mit Bands wie den GOLDENEN ZITRONEN und THEY WANT A FLUGHAFEN treten die Anwohnerinnen & Nachbarn an gegen das „BNQ“, die geplante Investorenarchitektur aus dem Hause Köhler + von Bargen OHG und nehmen Stellung gegen die Kündigung des beliebten Rock ’n‘ Roll Hotels „Kogge“. Ab 14 Uhr heißt es: BARBECUE STATT BNQ! Dann ringt Kasperle mit dem Miethai, können Sie in einer Hüpfburg Investorenträume zum Platzen bringen, oder das Videogame GENTRIFICATOR I – RUINS OF INVESTMENT spielen. No BNQ eröffnet ein öffentliches Planungsbüro. Später prasselt ein fulminantes Musikfeuerwerk von zwei Bühnen.

Noch vor kurzem schien alles ruhig. Doch mit der überraschenden Besetzung des Gängeviertels ist es unübersehbar geworden: es gibt in Hamburg eine neue Auseinandersetzung um urbane Räume, einen Protest, der breit und schwer einschätzbar ist, eine Bewegung, die außerhalb der Grenzen der Parteipolitik mit unkonventionellen Mitteln operiert und die jeden Tag an Schwung gewinnt.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Wohnungen und Arbeitsflächen sind in der Ellbogenmetropole Hamburg kaum noch erschwinglich. Die Möglichkeitsräume in der „Wachsenden Stadt“ werden immer kleiner. St. Pauli wird von einer Gentrifizierungswelle überrollt, die Mieten wachsen in den Himmel wie die Bürohochhäuser. Und jetzt greifen sich Investoren die verbliebenen schmuddeligen Ecken:

Mit dem „Bernhard Nocht Quartier“ macht sich die Köhler & von Bargen OHG ausgerechnet in einer der wenigen noch erhaltenen Nischen für unangepasstes und halbwegs preiswertes Leben zu schaffen. Um das glatte „BNQ“ durchzuwalzen, sollen mehrere Häuser abgerissen werden – den Bestand will man luxusmodernisieren.

Um die Bewohnerinnen loszuwerden nehmen es Bezirkspolitik und Investoren mit dem Mietrecht nicht so genau. Auf einem gemeinsamen Treffen hielt man fest: „Eine Rückkehr der Bestandsmieter… kann nur erfolgen, falls diese neue Mietverträge abschließen, da das Bauvorhaben nicht in einem … Sanierungsgebiet liegt. “, wie es in dem Protokoll rechtsbeugerisch formuliert wird. „Daher besteht kein Rückkehranspruch und es werden keine öffentlichen Mittel für einen Sozialplan bereitgestellt.“

Ein vielfältiges und versiertes AnwohnerInnenbündnis hat sich nun entschieden, das gesamte Bauvorhaben zu kippen. Auch die Kündigung des beliebten Rock’n’Roll Hotels Kogge werden wir nicht hinnehmen.

No BNQ steht für ein anderes Verständnis von Stadt und wird umgehend damit beginnen, ein modellhaftes Gegenkonzept zu entwickeln.

Alle müssen zu den bisherigen Konditionen bleiben können.
Wir wollen ein grundsätzliches Umdenken hin zu einer kulturell innovativen und sozialen Stadtentwicklungspolitik herbeiführen und sind entschlossen, auch an dieser Stelle experimentelle Räume und urbane Erfindungen zu entwickeln – und durchzusetzen.

http://www.no-bnq.org

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