inclusive Möglichkeiten zu Spenden
für das Netzwerk, für Prozesskosten, für Aktionen gegen das Berhard-Nocht-Quartier.

Es regnet Kaviar. Wetterdienste melden „leicht bewölkt + trocken“.
Es folgt die Prozesserklärung von M., verlesen beim Prozessauftakt am 18. Mai. Der Prozess wird am 5. Juni um 9 Uhr fortgesetzt (Raum 142).
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Nur noch einmal findet das Strand für alle Café statt: nämlich am Sonntag, dem 26. April.
Wer noch keinen Wunsch entwickelt, keine Idee ins Archiv gepackt, keine Vorstellung beschrieben, keine Skizze gezeichnet hat, muss dies jetzt tun. Neu ist der interaktive Fragebogen, mit dem Sie arbeiten können – ein kreativitätsprovozierendes Workbook, das beweist: selberplanen macht Spaß & schlau!
Strand für alle Café, Buttclub, Hafenstrasse 126
26. April 2009, von 15 – 18 Uhr
Nachdem neue Gerüchte und Pressemeldungen in die Welt purzelten, können auch wir uns nicht zurückhalten.
Hier eine Presseerklärung von
ES REGNET KAVIAR – AKTIONSNETZWERK GEGEN GENTRIFICATION
Hamburg, 13. März 2009
Aus, aus, vorbei!? Die weitere Privatisierung öffentlichen Raums und die Verunstaltung von St. Paulis Küste durch weitere Beachclubs ist für die nächsten Jahre anscheinend vom Tisch. Beachclubs am Standort Hafenstraße versenkt – prima! Die bisherige Mobilisierung und Gegenaktionen haben dazu beigetragen und waren ein voller Erfolg. Für den Fall, dass nun ein Beachclubbetreiber sich anschickt – wenn auch nur dieses Jahr und allein – das Areal zu nutzen, kündigen wir schon jetzt weiteren Widerstand an. Den Rest des Beitrags lesen »
Am 19.02.09 zogen einige Leute zum Klosterwall. [ Ein Video hier ]
In der Bezirksversammlung dort sagte Herr Bezirksamtsleiter Schreiber, dass die Beach-Clubs definitiv nicht auf den Platz an der Hafenstraße kommen.
Wir finden es prima, dass die Fläche zur Disposition steht und basteln an Wünschen für einen STRAND FÜR ALLE.

[s. oben Termine]
Die Stadtteilversammlung am Samstag (7.2.) war mit ca. 180 Leute mehr als gut besucht, und das trotz der verwirrenden (Presse)Berichterstattung, dass die Beachclubs sicher nicht kommen werden. In der ca. 2,5 stündigen Versammlung wurde eine 9-Punkte-Resolution diskutiert und verabschiedet. Doch das ist erst der Anfang weitere Aktionen und Treffen sind geplant. Zentraler Anlauf- und Koordinierungspunkt ist das wöchentliche Anti-Beachclub-Infocafe immer Sonntags von 14-18 Uhr im Butt-Club.
Mit der Resolution sollen nun möglichst viele Unterschriften gegen die Ansiedlung der Beachclubs an St. Paulis Küste gesammelt werden. Unterschriftenlisten können hier runtergeladen werden, oder jeden Sonntag im Anti-Beachclub-Cafe mitgenommen (und abgegeben) werden. Außerdem gibt es einen Entwurf für einen Brief an die Behörden, der Aufklärung und Informationen einfordert und der an diese Behörden (Liste der Behörden als PDF) geschickt werden kann. Wer in direkter Nachbarschaft des Gelände wohnt, der kann ja mal seinen Vermieter/seine VermieterIn vorsorglich darüber informieren, dass man wegen der zu erwartenden Lärmbelästigung eine Mietminderung durchaus in Betracht zieht.
Weitere Aktionen und Interventionen werden bereits diskutiert…
Auf unser Sonderseite zu den Beachclubs sammeln wir alle wichtigen Informationen, Presseartikel, Aktionsvorschläge. Also immer mal wieder vorbeischauen.
Auf der Unterseite Termine findet ihr aktuelle Terminankündigungen.
Auf Indymedia gibt es einen ersten Artikel von einer Anwohner_in zu den Anfängen des Widerstandes gegen die Beachclubs:
HH: Keine Privatisierung der Küste St. Paulis
Hamburg. Die Verlagerung von drei Beachclubs nach St. Pauli, an einen der letzten frei zugänglichen Uferbereiche der Elbe sorgt für Unruhe. Neben der Sorge einiger Anwohner um den zunehmenden Lärm und der zusätzlichen Belastung durch die Autos der Beachclubbesucher geht es um mehr. Der Zugang zur Elbe soll privatisiert werden und der allgemeinen Öffentlichkeit entzogen werden. Die kommerzielle Nutzung des öffentlichen Raums wird dabei von Bezirkspolitikern in höchsten Tönen gefeiert. Aber so einfach scheint es nicht zu laufen – es regt sich Widerstand.
Zum weiterlesen
http://de.indymedia.org/2009/02/241049.shtml
Drei neue/alte Beachclubs sollen an den St. Pauli Fischmarkt ziehen und das schon ab diesem Sommer. Damit sind aber längst nicht alle so einverstanden wie Presse und Politik dies gerade glauben machen wollen. Am 22.1.09 gab es ein erstes gut besuchtes Treffen (siehe http://www.esregnetkaviar.de/), am 7.2.09 eine mit 180 Leuten mehr als gut besuchte Stadtteilversammlung, auf der eine Resolution verabschiedet wurde. Ab sofort gibt es jeden Sonntag von 15-18 Uhr das Anti-Beachclub-(Info)Cafe.
Inhalt:

Die drei Altonaer Beachclubs an der Elbe, Lago Bay, HCB und Hamburg del mar müssen bis spätestens Mai 2009 von ihrem jetzigen Standort weichen, da dort im Herbst 2009 mit dem Bau eines neuen Kreuzfahrtterminals begonnen wird. Diese Beachclubs sollen nun an die Hafenstraße zwischen dem bereits bestehenden Beachclub „Strand Pauli“ und dem Fischmarkt verlegt werden.
Die GAL und SPD haben inzwischen schon einen interfraktionellen Antrag bei der Bezirksversammlung Mitte eingereicht, in dem sie die Bezirksversammlung auffordern folgendes zu beschließen:
Die Bezirksversammlung fordert nachdrücklich den Erhalt der bei vielen Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie bei vielen Besucherinnen und Besuchern Hamburgs beliebten [sic!] Beachclubs Lago Bay, HCB und Hamburg del mar. Die Bezirksversammlung begrüßt daher die Idee der Überprüfung einer möglichen Verlegung der drei Beachclubs an die Hafenstraße, zwischen „Strand Pauli“ und dem Fischmarkt. Gleichzeitig sind selbstverständlich auch der Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner in der Hafenstraße vor zusätzlichem Lärm und einer erhöhten Verkehrsbelastung unabdingbar.
Den kompletten Antrag gibt es hier [Antrag als pdf]