kuckmal

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

auf ->->->  SOS ST.PAULI und ->->-> NO-BNQ

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Veröffentlicht in Gentrifizierung, Neubauwahn. Schlagwörter: . Kommentare deaktiviert

Blitzabriss in der Bernhard-Nocht-Straße

Abriss im Eiltempo

Köhler & von Bargen schafft Tatsachen

+++ Presseerklärung hier +++

.

Veröffentlicht in Gentrifizierung, Neubauwahn, Presseerklärung. Kommentare deaktiviert

Bowling the Türme

Bericht zu Aktionen gegen die Beachclubs auf Indymedia

Auf Indymedia gibt es einen ersten Artikel von einer Anwohner_in zu den Anfängen des Widerstandes gegen die Beachclubs:

HH: Keine Privatisierung der Küste St. Paulis
Hamburg. Die Verlagerung von drei Beachclubs nach St. Pauli, an einen der letzten frei zugänglichen Uferbereiche der Elbe sorgt für Unruhe. Neben der Sorge einiger Anwohner um den zunehmenden Lärm und der zusätzlichen Belastung durch die Autos der Beachclubbesucher geht es um mehr. Der Zugang zur Elbe soll privatisiert werden und der allgemeinen Öffentlichkeit entzogen werden. Die kommerzielle Nutzung des öffentlichen Raums wird dabei von Bezirkspolitikern in höchsten Tönen gefeiert. Aber so einfach scheint es nicht zu laufen – es regt sich Widerstand.

Zum weiterlesen
http://de.indymedia.org/2009/02/241049.shtml

Strand für alle – statt Beachclubs für wenige

Drei neue/alte Beachclubs sollen an den St. Pauli Fischmarkt ziehen und das schon ab diesem Sommer. Damit sind aber längst nicht alle so einverstanden wie Presse und Politik dies gerade glauben machen wollen. Am 22.1.09 gab es ein erstes gut besuchtes Treffen (siehe http://www.esregnetkaviar.de/), am 7.2.09 eine mit 180 Leuten mehr als gut besuchte Stadtteilversammlung, auf der eine Resolution verabschiedet wurde. Ab sofort gibt es jeden Sonntag von 15-18 Uhr das Anti-Beachclub-(Info)Cafe.

Inhalt:

  • Ausgangslage
  • Presseerklärungen/Aktionen/Veröffentlichungen
  • Aktionen/Aktionsideen
  • Gesammelter PRESSESPIEGEL

********************************************

Ausgangslage

********************************************

Die drei Altonaer Beachclubs an der Elbe, Lago Bay, HCB und Hamburg del mar müssen bis spätestens Mai 2009 von ihrem jetzigen Standort weichen, da dort im Herbst 2009 mit dem Bau eines neuen Kreuzfahrtterminals begonnen wird. Diese Beachclubs sollen nun an die Hafenstraße zwischen dem bereits bestehenden Beachclub „Strand Pauli“ und dem Fischmarkt verlegt werden.
Die GAL und SPD haben inzwischen schon einen interfraktionellen Antrag bei der Bezirksversammlung Mitte eingereicht, in dem sie die Bezirksversammlung auffordern folgendes zu beschließen:

Die Bezirksversammlung fordert nachdrücklich den Erhalt der bei vielen Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie bei vielen Besucherinnen und Besuchern Hamburgs beliebten [sic!] Beachclubs Lago Bay, HCB und Hamburg del mar. Die Bezirksversammlung begrüßt daher die Idee der Überprüfung einer möglichen Verlegung der drei Beachclubs an die Hafenstraße, zwischen „Strand Pauli“ und dem Fischmarkt. Gleichzeitig sind selbstverständlich auch der Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner in der Hafenstraße vor zusätzlichem Lärm und einer erhöhten Verkehrsbelastung unabdingbar.

Den kompletten Antrag gibt es hier [Antrag als pdf]

********************************************

Presseerklärungen/Aktionen/Veröffentlichungen

********************************************

********************************************

Aktionen/Aktionsideen

********************************************

  • Brief an die Behörden
    Mit einem vorformulierten Musterbrief können sich alle an die entsprechenden Behörden wenden und Informationen über den momentanen Stand der Planung einholen. Natürlich kann der Brief gerne individuell abgeändert werden.
    Musterbrief an die Behörden
    Adressenliste der Behörden

********************************************

Gesammelter PRESSESPIEGEL

********************************************

Historisches Holzhaus im Hamburger Schanzenviertel soll abgerissen werden

Ein 150 Jahre altes Holzhaus in der Ludwigstr.11 im Hamburger Schanzenviertel soll abgerissen werden.  In den drei Wohnungen wohnen insgesamt 7 Menschen, die laut einem MOPO-Artikel zwischen 6,50 und 8,50 EUR Miete zahlen. Zu wenig meint der Vermieter, um das Haus wirtschaftlich zu betreiben. Verkauft wurde das Haus an die Immobilienfirma “MEL Gesellschaft für Telematik mbH”. Ob der Kaufvertrag rechtlich bestand hat, wird zur Zeit geprüft. Die MEL will das Haus abreißen für einen “gesichtslosen 5-stöckigen Glas-Beton-Bau” (so die momentanen BewohnerInnen).

Die BewohnerInnen wünschen sich möglichst viel kritische Öffentlichkeit zu dem Fall und rufen dazu auf, gegen den Abriss des Haus zu unterschreiben. Hier findet ihr eine Unterschriftenliste zum Ausdrucken. Weitere Informationen gibt es in einem Artikel auf  THE THING, und in dem Flugblatt der BewohnerInnen:

——— Flugblatt ——-

Ludwigstrasse 11 in Gefahr! – Schanzenviertel adé?

Und schon wieder soll in der Schanze ein einzigartiges, denkmalwürdiges Haus zu Gunsten eines gesichtslosen 5-stöckigen Glas-Beton-Baus weichen. Wir als MieterInnen sind angeblich zu unrentabel und sollen unser geliebtes Zuhause verlieren. Seit Jahren lebt hier eine wohnprojektähnliche Gemeinschaft, die verhindern will, dass ihr Stadtteil zunehmend steriler wird und dass einkommensschwächere AnwohnerInnen des Viertels verdrängt werden. Im Juli 2008 wurden uns die ersten Kündigungen ausgesprochen. Ein Kaufvertrag mit der Firma MEL Gesellschaft für Telematik mbH bestand damals bereits. Mittlerweile werden wir auch mit fristlosen unbegründeten Kündigungen schikaniert.

Wir werden bleiben! Dieses Haus darf nicht abgerissen werden!!!
Keine Gentrifizierung! Keine Spekulanten!

Kontakt: Ludwigstrasse11@web.de

Hier gibt es das Flugblatt zum ausdrucken und verteilen als PDF…

Hopfenstraße wird immer schicker

Das “neue Herz” von St. Pauli wird immer schicker und vor allem teurer. Dass das “Großprojekt” auf dem ehemaligen Brauerei-Gelände Auswirkungen auf die direkte Umgebung haben wird, wurde von niemand ernsthaft bestritten. Gleichwohl ist es doch überraschend mit welch rasanter Geschwindigkeit die sogenannte Aufwertung des Quartiers voranschreitet. Den Rest des Beitrags lesen »