FHH Unter Geiern, trendy, teuer, langweilig

Für alle, die die ansprechende Druckversion nicht haben (wollen), das Magazin “Unter Geiern” gibt es als pdf hier.

Das „Trendy Teuer Langweilig“ in neuer Auflage hier.

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nur noch bis zum 5. November***************
Den beliebten Abwertungskit kann man jetzt zum Preis verhelfen beim Berliner Kurzfilmfestivals durch Votieren auf der nach rechts leider nicht offenen Skala.

Zur Belohnung gibt es dänische Untertitel via openhagen hier.

NO BNQ BEZIRKSVERSAMMLUNG

Lesenswert

Niels Boeing im freitag über eine neue Phase der Gentrifizierung.

KOMM + BLEIB

Gängeviertel = 12 leerstehenden Altbauten

Am vergangenen Wochenende hat die Künstlerinitiative „Komm in die Gänge“ das abrissgefährdete Gängeviertel mit über 200 Künstlern kulturell in Besitz genommen.

Das Gänge1/4 wird nun täglich bespielt.
Der Senat will Kunst dort dulden, liest man erfreut bei gaengeviertel.info.

22.08.09 in die Gänge kommen

kommindiedorado
„Am Samstag (22.8.) übernimmt die Kultur das Gängeviertel:
Unter Schirmherrschaft von Daniel Richter geht’s ab 14 Uhr los mit Austellungseröffnung im Kunstkiosk/Caffamacherreihe, großer Historienaustellung in der Puppenstube/Valentinskamp und diversen weiteren Veranstaltungen wie Performances und Konzerten. Dazu Fleisch vom Grill, Bier aus der Flasche und Musik aus der Dose. Kommt in die Gänge!“ http://www.gaengeviertel.info/

Lesestoff

aus dem Hause Übel&Gefährlich für alle, die es noch nicht kennen, bitte schön:

Also,
bevor hier das letzte alte Haus abgerissen oder marmorsaniert ist, bevor das letzte Kino geschlossen, der letzte Buchladen rausgeekelt, die letzte Oma aus ihrer Wohnung ins Heim genötigt und alle Migrantenfamilien an den Stadtrand vertrieben wurden, bevor endlich die ganzen kaufschwachen Studenten nach Wilhelmsburg umgesiedelt sind, am besten gleich mit der ganzen gottverdammten Uni, denn aus der alten kann man bestimmt ein tolles Einkaufsquartier machen – bevor Sie, werte Leser, also alle nicht mehr im Herzen dieser Stadt wohnen und leben können und wollen und nur noch Zaungäste sind, damit die Firma Hamburg ihr Säckel schön voll machen kann, um zum Beispiel die ein oder andere Landesbank vor der eigenen Dummgier zu retten oder verlustbringend Krankenhäuser zu privatisieren; bevor hier also alles aus Geldgeilheit und Gleichmachungswahn vernichtet ist und kaltgestellt und verödet, bevor hier überhaupt einfach nichts mehr ist, was das Leben lebenswert macht, und alle, die dagegen sind oder im Weg stehen, ihre Schneidezähne aus Schlagstöcken klauben müssen; bevor wir also endlich alle zu Tode gefilmt, geregelt, geklagt und verarmt wurden, und unsere Überreste sich am Stadtrand türmen, auf dass wir dort die Viertel beleben für H&M in zehn Jahren, für die ewige Aufwertung und Kapitalisierung; bevor also nur noch Musicalbesucher, Messefressen und eigentumsgeile Polizeigewaltbeführworter durch jene Straßen flanieren, wegen deren Andersartigkeit und Lebendigkeit wir dereinst nach Hamburg gezogen sind; bevor es also verdammt noch mal soweit ist, bitten wir inständig um zivilen Ungehorsam und kluge Reaktion gegen Mauerbauer, Rausklager, Draufhauer und Ausbeuter. Sonst singen wir bald alle brav im Chor: „Aber hier leben, nein Danke.“

KOMM IN DIE GÄNGE

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<<Es ist eine Volksinitiative im Gange. Der Name „Lebendiges und Kreatives Gängeviertel“. Um diese zu unterstützen gibt es eine Veranstaltung im Waagenbau mit jeder Menge Kunst und Musik. Am 18. Juli ist ab 21.00 geöffnet, ab 23.00 beginnt dann der musikalische Teil.  Die Einnahmen werden der Volksinitiative zugeführt.>>

mehr auf   www.gaengeviertel.info

Volles Programm

inclusive Möglichkeiten zu Spenden
für das Netzwerk, für Prozesskosten, für Aktionen gegen das Berhard-Nocht-Quartier.

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Es regnet Kaviar. Wetterdienste melden „leicht bewölkt + trocken“.