DEMONSTRATION
GEGEN MIETERHÖHUNG, PRIVATISIERUNG & VERTREIBUNG
Samstag 13. JUNI 2009 14 UHR
Jungfernstieg Ecke Ballindamm
Der Aufruf zur Demo als druckfreundliche pdf-Datei hier (klick)
DIE STADT GEHÖRT ALLEN!
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Bisherige Unterzeichner_innen:
Antirepressionsgruppe Hamburg
Arbeitskreis Umstrukturierung Wilhelmsburg
Archiv der sozialen Bewegungen
Avanti – Projekt undogmatische Linke Hamburg
Buchhandlung im Schanzenviertel
Centro Sociale
Einwohnerverein St. Georg von 1987
Es regnet Kaviar – Aktionsnetzwerk gegen Gentrification
Freies Netzwerk für den Erhalt des Schanzenparks
Gaststätte Fritz Bauch
Golden Pudel Club
Gruppe (a²) Hamburg
Gruppe 170
Gruppe Commode
GWA St. Pauli
Hedonistische Internationale
HUDE – Beratung für wohnungslose junge Menschen in HH-Nord
Kopierladen Schanzenblitz
Kunstraum Linda e.V.
Mieter helfen Mietern – Hamburger Mieterverein e.V.
MieterInnenrat Hamburg
Park Fiction
quartieren.org
Rote Flora
Sozialpolitische Opposition Hamburg e.V
SPSH e.V.
St. Georger Bürgerinitiative „Ohne Mix is nix!“
Stadtteilkollektiv Rotes Winterhude
Wohnprojekt Ludwigstraße
Wohnprojekt Parkhaus
Wohnprojekt Plan B
Wohnprojekt Schanzenstraße 41 a
Weitere Unterstützer_innen willkommen: AntiGentri@shared-files.de
22. Mai 2009 um 22:44
Ich vermisse da aber noch ein paar Forderungen:
Einfrieren sämtlicher Löhne!
Bei wirtschaftlichen Bedarf unentgeltliche Mehrarbeit!
Einfrieren sämtlicher Preise!
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Keine Mieterhöhung nach Modernisierung = keine Modernisierung!
Wer soll den die Kosten einer Modernisierung tragen, der Eigentümer oder „Wir alle“ = der Staat?
Wenn der Staat das bezahlen soll, kann er die Wohnungen von städtischen Gesellschaften gleich für 1€ an die Mieter verkaufen, wie viele können dann aber die laufenden Kosten mit Modernisierung tragen?
Das öffentlich geförderte Wohnungen nur am Anfang preiswert sich, können alle Mieter ein Lied von singen wo die Sozialbindung ausgelaufen ist!
Bei Aufstellung von Forderungen macht man es sich immer leicht, wer und wie dann das Ganze bezahlt, sollte aber nicht vergessen werden.
In der DDR gab es ja preiswerte und schicke Wohnungen, nur von den Mieteinnahmen konnte die Bausubstanz nicht erhalten werden.
Mietwillkür kann ich auch nicht leiden, bei den meisten Modernisierungen ist das auch nicht der Fall. Nur viele Mieter wissen überhaupt nicht was eine Modernisierung kostet, über die Mieterhöhung sind sie dann erstaunt. Der heutige Standart ist halt nicht umsonst zu bekommen.
26. Mai 2009 um 08:19
Naja Tom,
es stimmt schon, dass auf St. Pauli auch mal eine Decke vorm Einsturz gerettet werden muss. Aber wir zB führen eigentlich nur Luxussanierungen durch, d.h. wir retten die Decke, in dem wir ein Penthouse oben drauf bauen, und damit das hält, sanieren wir den Rest dann auch, und bauen noch Pitchpine Balkone an. Die St.Paulianer müssen einfach begreifen, dass keiner ein Recht hat in einer alten Wohnung zu wohnen und sich dem Fortschritt zu verweigern. Die können ja, wie Tom richtig sagt, auch in die ex-DDR inne Platte ziehen, da müssen se auch keine Angst vor Sanierungen haben. Ach, da würden die um Sanierung betteln. Sollen sich mal nicht so anstellen, wird doch alles schön hier, und wer wegziehen muss oder jetzt so nen hochpreisigen Schnösel statt nem billigen Mädel als Nachbar hat, der muss sich fragen, ob früher immer alles besser war. Ich freu mich schon aufs innovative Bernhard-Nocht-Quartier..